Neues Christmarkt-Konzept sieht erstmals zwei Standorte in Freiberg vor

29. September 2020

Auch der Untermarkt soll sich in original bergmännischen Christmarkt verwandeln - Händler können sich noch bis 9. Oktober bewerben

Nicht auf „Biegen und Brechen“, sondern mit Abstand und Achtsamkeit wird er stattfinden: der 31. Freiberger Christmarkt 2020 vom 24. November bis 22. Dezember - auf zwei Plätzen, mit neuer Aufteilung und viel Abstand. Dafür sucht die Stadt Freiberg jetzt Händler. Denn ein paar wenige freie Standplätze sind aufgrund der neuen Konzeption noch zu vergeben. Diese sieht erstmals zwei Christmärkte in der Freiberger Altstadt vor, um mehr Abstand zu ermöglichen. Neben dem traditionellen Standort am Obermarkt soll sich in diesem Jahr erstmals auch der Untermarkt in eine gemütliche erzgebirgische und original bergmännische Weihnachtswelt verwandeln. Dafür hatten sich der Stadtrat im September und die Christmarkthändler bei einer Versammlung vergangene Woche mehrheitlich ausgesprochen. „Ein weiteres gutes Signal für uns, dass auch unsere bisherigen Händler die Idee mit tragen und zum Teil auf den Untermarkt wechseln wollen. Jetzt können wir mit der Aufteilung der Stände beginnen“, blickt Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing, auf die kommenden Wochen und verweist auf den Bewerbungsschluss für neue Stände bis zum 9. Oktober.

Auch Oberbürgermeister Sven Krüger weiß, „wir brauchen unseren Christmarkt – nicht nur als Treffpunkt für Freiberger, sondern als beliebten Touristenmagneten. Fest verankert im Jahreskalender und eng verbunden mit den erzgebirgischen Traditionen ist er vor allem für unsere Hoteliers, Händler und Gastronomen besonders in diesem schwierigen Jahr überlebenswichtig.“ Deshalb erstellt die Stadt Freiberg jetzt ein umfangreiches neues Christmarktkonzept, das während der Corona-Pandemie für größtmöglichen Schutz der Besucher und des Personals auf den Märkten sorgen soll. Die Basis bildet die Entzerrung der Stände, u. a. auf zwei Plätze. Außerdem werden Programmpunkte verändert sowie das Sicherheits- und Hygienekonzept überarbeitet. Dazu befindet sie sich derzeit auch in enger Abstimmung mit dem Landratsamt und den Ausrichtern von anderen sächsischen Weihnachtsmärkten.

Die Organisatoren hoffen, dass die im November gültige Corona-Schutz-Verordnung den Christmarkt nach den neusten Plänen dann auch zulässt. „Doch wir werden jetzt alles vorbereiten und suchen deshalb noch interessante Händler“, wirbt Krüger. Gesucht werden bis 9. Oktober Händler mit besonderen Angeboten aus den Bereichen Speisen, Getränke, Süßwaren und Handwerk, wie Erzgebirgische Volkskunst, Schmuck, Glasbläserkunst und Keramik. Ausreichend Bewerbungen sind bereits von Standbetreibern mit typischem Christmarktangebot eingegangen, wie Glühwein, Grillspezialitäten, Krapfen, Schokoladenfrüchte, gebrannte Nüsse. Weitere dieser Angebote werden nicht mehr benötigt.
 
Bewerben bis 9. Oktober:

Interessierte können das ausgefüllte Bewerbungsformular mit einem aussagekräftigen Bild ihres Standes bis 9. Oktober senden an: marketing@freiberg.de

Bewerbungsformular: https://www.freiberg.de/fileadmin/Flyer_Plakate/Veranstaltungen/SilberstadtFreiberg_Anmeldung-Haendler_Christmarkt.pdf

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular: https://www.freiberg.de/kultur-und-tourismus/veranstaltungen/freiberger-christmarkt

Neues Christmarkt-Konzept sieht erstmals zwei Standorte in Freiberg vor

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