Freiberger Christmarkt zählt mehr Besucher - bergmännisches Konzept geht auf

18. Dezember 2019

Noch bis Sonntag geöffnet: Bergknappe läutet Weihnachtsruhe am 22. Dezember ein

Zum vorweihnachtlichen Besuch in der Silberstadt lädt der Freiberger Christmarkt noch bis 22. Dezember ein. Hier können Besucher noch bis Sonntag im historischen Altstadtflair Freibergs entspannt nach Weihnachtsgeschenken stöbern, erzgebirgische Weihnachtsstimmung genießen und bergmännische Traditionen kennen lernen. Denn Bergmann und Engel, typische Figuren aus dem Bergbau, grüßen hier an vielen Ecken.

Höhepunkte bis 22. Dezember:

  • Am Donnerstag, 29.12. gibt es Weihnachtsschlager mit "Zwini & Lysann" (18 Uhr).

  • Am Freitag, 20.12.: bergmännisches Programm des "Erzgebirsensembles Aue" (18 Uhr) und Weihnachtsschlager mit "Mandy Bach" (20 Uhr).

  • Am Sonnabend, 21.12. gibt es Kinderprogramm mit "Elf Nr.12" (16 Uhr), Bläsermusik der "Leipzig Allstars" (18 Uhr) und "Madeleine Wolf" (20 Uhr)

  • Am Sonntag, 22.12. lädt u.a. "Berggeist Knuffel" zum bergmännischen Kinderprogramm (16 Uhr), bevor der Christmarkt mit einem kleinen Bergaufzug und dem Freiberger Stadtgebläse (19 Uhr) endet. Bergknappe Daniel wird zum Abschluss mit der Hilligerglocke auf der Bergmannsbaude die Freiberger Weihnachtsruhe einläuten (20 Uhr). Begleitet wird er dabei von Mitgliedern der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft und Vertretern des Hilliger Vereins. Pfarrer Urs Ebenauer wird außerdem die Weihnachtszeit segnen.


Das bergmännische Konzept, das seit 2014 umgesetzt und jedes Jahr stärker auf dem Markt sichtbar wird, geht auf: "Etwa 200.000 Besucher zählte der Christmarkt seit 26. November, und damit wesentlich mehr, als in den Vorjahren", schätzt Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing der Stadt Freiberg, die den Christmarkt veranstaltet. Indikatoren dafür sind neben dem permanent gut besuchten Markt auch die gestiegenen Anmeldungen von Reiseunternehmen und Buchungen von Stadtführungen im Zusammenhang mit Christmarktbesuchen.

Zum neuen Konzept gehört auch, unter der Woche, an früher besucherschwachen Tagen, mehr Aktionen und Programmpunkte anzubieten: De Randfichten (Di., 3.12.) ließen den Platz vor der Bühne beben, die Sprechstunde des Weihnachtsmanns war montags sehr beliebt bei Familien. Mittwochs sorgten die Aktionstage mit Programm schon am Vormittag für zahlreiche Besucher.

Zu den Höhepunkten zählen auch in diesem Jahr unbestritten

  • der Stollenanschnitt (30.11.) und

  • die Bergparade (7.12.) mit so vielen Besuchern wie nie zuvor - 25.000.


Auch die Bergparade aus Holz am Rand des Marktes, die mit neuen Schau-Vitrinen ergänzt wurde, zieht die Blicke auf sich. Freiberger Traditionen und Geschichte sind in einer Freiluftausstellung zu sehen: Ein Diorama zum Silberfund vor über 850 Jahren ist ebenso ausgestellt, wie eine kleine Ausstellung zum Humboldtjahr 2019, die Präsentation "30 Jahre Freiberger Christmarkt", eine Uniform der Bergparade, und Höhepunkte der Landesausstellung 2020, die teilweise in Freiberg stattfindet. Im kommenden Jahr sollen weitere Vitrinen die Schau ergänzen.

Wenn das Wetter bis dahin hält, hatte der Freiberger Christmarkt, vom 26. November bis 22. Dezember 2019 an 27 Tagen durchgehend geöffnet. Schließzeiten wegen Unwetters, wie in den Vorjahren, gab es bis jetzt keine.
Auch das Sicherheitskonzept mit Beton-Barrieren an den Eingängen und guter Überwachung ist aufgegangen. Bis jetzt gab es keine Zwischenfälle, bis auf zwei Einbruchsversuche an Hütten, die Dank der nächtlichen Security-Bestreifung und Videoüberwachung vereitelt werden konnten. Auch Versuche, an der Pyramide zu randalieren, konnten sofort unterbunden werden, sodass auch dort kein Schaden entstand.

Einziger Wermutstropfen ist das neu gestaltete Eingangsschild zum Christmarkt an der Rathausgiebelseite. Mit der Aufschrift "Glück Auf" und "Freiberger Christmarkt" wurde es schnell zum beliebten Fotomotiv. Besucher schickten Bilder davon in die Welt und warben damit selbst für Freiberg und den Christmarkt - bis es ein LKW-Fahrer am 7. Dezember beschädigte, woraufhin es abgebaut werden musste. Der Schaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro. "Das Schild wird jetzt repariert und soll im nächsten Jahr wieder hängen", verspricht Fiedler. "Zusätzlich ist für das zweite Eingangstor Richtung Petersstraße ein weiteres Schild dieser Art geplant."

 

www.freiberger-christmarkt.de

 

 

Freiberger Christmarkt zählt mehr Besucher - bergmännisches Konzept geht auf

Öffnungszeiten

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10.00-22.00 Uhr

10.30-20.00 Uhr


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Schloßplatz 6
09599 Freiberg
Tel.: 03731/ 273 664
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